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Home / Gesundheit  / Meine Begleiter auf der Reise zu mir selbst!
Meer Reise Mesnchen spielen am Meer Sonnenuntergang

Wer Erholung sucht, sollte eine Reise zu sich machen!
Wie reist man zu sich selbst? Dieses Zitat habe ich heute morgen auf einem meiner unzähligen Notizzettel gefunden. Leider weiß ich nicht mehr, woher ich es habe oder wer es gesagt haben könnte. Die Aussage hat mich ziemlich beschäftigt. Stimmt das? Wie habe ich mir diese Reise vorzustellen? Gibt es dafür geeignete Reisebegleiter, Orientierungshilfen? Was muss ich im Vorfeld planen, oder lass ich mich einfach auf das Abenteuer ein? Je länger ich darüber nachdenke,  desto mehr stimmt dieser Satz für mich. Ich bin auf der Reise zu mir selbst. Zugegeben ist diese Reise ab und an anstregend und manchmal komme ich an (meine) Grenzen. In Situationen, in denen alte Verhaltensmuster wieder greifen, obwohl ich dachte, sie längst abgelegt zu haben, oder mich Ängste, Zweifel überkommen und ich mich hineinziehen lasse in diesen Strudel! Diese Reise fordert auch Disziplin – zu üben, zu praktizieren, hinzufallen und wieder aufzustehen, es nochmal zu versuchen und Geduld zu haben. Aber es lohnt sich, denn es gibt diese Momente, in denen ich staune, begreife, in denen mich plötzlich Aussagen, Sätze oder Verhaltensweisen von anderen nicht mehr (so) treffen, ich anders reagiere, ich mich wirklich spüre, meine Gefühle wahrnehmen und benennen kann, mich einfach mag – und in diesen Momenten ist es Erholung!

Ich habe Dir fünf meiner treuen Begleiter auf dieser Reise zu mir selbst zusammengestellt! Wenn Du mit mir Deine persönlichen Begleiter teilen möchtest, schreibe mir gerne eine eMail.

# Tagebuch schreiben

Ich schreibe nicht täglich, aber wenn ich schreibe, schafft das Schreiben IMMER Ordnung in meinem Kopf. Es macht mich ruhiger und ich sehe klarer, was mich beschäftigt, welche Themen gerade relevant sind, was ich los werden oder ausdrücken möchte. Die Form, die ich wähle ist ganz unterschiedlich. Manchmal sind es lediglich Stichpunkte, die ich aufschreibe, dann gibt es Einträge in Briefform oder ich schreibe einfach darauf los. Interessant wird es die Einträge von vor einigen Jahren zu lesen, Themen, die immer wieder kommen, andere, die sich völlig aufgelöst haben, Veränderungen, Entwicklungsschritte, die man gemacht hat. Und außerdem finde ich es schön ab und an einen Stift in die Hand zu nehmen und zu schreiben, anstatt zu tippen.

# Tanzen oder Schütteln

Tanzen oder Schütteln macht den Kopf frei, löst Spannungen und macht glücklich. Ich habe mir eine Liste von „gute Laune Songs“ zusammengestellt und wenn ich gestresst, verärgert, traurig, unruhig oder gut gelaunt bin, wähle ich ein Lied und los geht es. Das Schütteln habe ich in meiner Weiterbildung zur Systemischen Beraterin kennen und lieben gelernt. Zunächst fand ich das Schütteln befremdlich, aber als ich mich wirklich darauf eingelassen habe, habe ich bemerkt, was für einen positiven Effekt es auf Körper und Geist hat. Beim Schütteln ist es wichtig, dass Deine Füße die ganze Zeit auf der Erde bleiben, die Knie sind leicht gebeugt und dann beginnst Du Dich zu schütteln, die Hände, die Finger, Arme und irgendwann fühlt es sich so an, als wirst Du geschüttelt Das tut so gut und macht Spaß und reinigt unser System!

Hier zwei Songs aus meiner Liste zum Tanzen und Schütteln!

The Chemical Brothers, Push the button, höre hier auf youtube

Asaf Avidan, One Day, höre hier auf youtube

# Pranayama

Der Atem ist ein Spiegel unserer inneren Zustände. Durch das Verfeinern und Verlängern der Atmung im Pranayama stellen sich immer wieder Momente der tiefen Stille und des inneren Friedens ein. Der Atem ist für mich das Werkzeug, der Schlüssel, der mich zu mir bringt, nach Innen führt. Wusstest Du, dass

  • die gleichmäßige, tiefe und bewusste Atmung des Pranayama unsere Atemmuskulatur trainiert
  • es den Geist beruhigt
  • einen positiven Einfluss auf unsere Emotionen hat  
  • Atem-, Herz- und Gehirnfrequenz harmonisch zusammenwirken (Kohärenz)
  • bewusstes Atmen akuten Stress abbauen und mehr noch unsere Stress Resilienz erhöhen kann, (die Fähigkeit uns von erfahrenem Stress wieder schneller zu erholen)
  • es positiven Einfluss auf unsere Psyche hat (sind wir entspannt atmen wir ruhig, langsam und tief, sind wir aufgeregt oder machen wir uns Sorgen wird unser Atem schneller, flacher, unregelmäßiger, stockender)
  • wir über die bewusste Atmung direkt Einfluss auf unser Befinden nehmen können

# Meditation

Es gibt unzählige Meditationstechniken und Formen. Eine Meditation, die mir ans Herz gewachsen ist, ist die Metta-Meditation. Diese Meditation lehrt uns, wie heilsam es ist, freundlicher zu sich selbst zu sein. Bei der Meditation geht es nicht nur darum, dass wir aufmerksam sind, sondern wie wir aufmerksam sind. Aufmerksamkeit kann manchmal auch etwas „Kaltes und Strenges“ haben. Die Metta- Meditation beginnt mit der Absicht, eine offenere und freundlichere Einstellung gegenüber uns selbst und anderen zu kultivieren. Die Praxis vermag mit der Zeit auf sehr wirksame Weise zu verändern, wie wir auf oder in schwierigen Situationen reagieren. Wir können lernen die Lautstärke des abfälligen inneren Monologs der Selbstverurteilung herunterzuregeln und freundlicher zu uns selbst zu sein.  Am Anfang habe ich mich mit dieser Meditation sehr schwer getan, aber mittlerweile praktiziere ich sie gerne und sie wirkt!

Wenn Du ein kostenloses Audio für die Metta-Meditation haben möchtest, schreibe mir gerne ein eMail, dann schicke ich es dir zu.

# Yoga – natürlich!!!

Natürlich umfasst Yoga die Asana-, Pranayama- und Meditationspraxis, aber auch eine Lebensphilosophie. Ich empfinde sehr viel Dankbarkeit für alles, was ich selbst durch Yoga bekommen und erfahren habe. Yoga ist ein Werkzeug zur Transformation. Das Tolle am Yoga ist, dass man etwas Gutes für sich selbst tut und das genau ist der Moment, in dem man beginnt auch etwas Gutes für Andere und sein Umfeld zu tun! Das ist großartig!

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