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Selbstfürsorge, Teil 2

# Persönliche Beobachtungen

Ich wollte meine kleine Auszeit auch nutzen, um zu überprüfen, ob meine Rituale (Stichwort: Selbstfürsorge), die ich über die Jahre entwickelt habe, überhaupt noch meine Rituale sind? Ich wollte überprüfen welche (Yoga-) Praxis meinem Körper gut tut, was ich persönlich brauche, um gut in den Tag zu starten und wie ich meinen Tag beschließen möchte. Obwohl ich nur ein paar Tage Zeit hatte, ist mir klar geworden, dass ich einige Rituale/Gewohnheiten in der Tat überdenken, verändern und sogar loslassen sollte. Was ich hingegen wieder mehr in meinen Alltag integrieren möchte: Schreiben, Musik und Radio hören und Restoratives Yoga.

Beim Schreiben geht es mir persönlich nicht darum, möglichst schön, eloquent und überlegt zu schreiben. Ich schreibe auf, was in dem Moment aus mir herauskommt, Fakten, Beschreibungen, Erlebnisse, emotionale Zustände, Befindlichkeiten. Es schafft förmlich Platz in meinem Kopf, wenn ich es auf ´s Papier bringe, oft ohne Struktur, ohne Zusammenhang und danach ist es so, als wäre ich dann erst offen und bereit für neue Eindrücke. Manchmal helfen mir auch die #Schreibimpulse, um mit mir ins Gespräch oder in Kontakt zu kommen.

Musik & Radio hören. Das mache ich zu Hause viel zu selten. Ich liebe es auf B2 all die Sendungen zu hören, Reportagen, Interviews, Lesungen und Hörspiele. Ich könnte stundenlang zuhören. Das ist besser als Netflix – für mich zumindest! Und oft entdecke ich dabei neue Künstler so wie zum Beipsiel die Alin Coen Band.

Und schließlich habe ich bemerkt wie gut mir derzeit #Restoratives Yoga tut. Es muss nicht immer die schweißtreibende, dynamisch-fließende, kräftigende Flow-Praxis sein, manchmal tut es einfach gut, einige wenige Asanas mit Ruhe und Hingabe zu üben und den Körper dabei zu beobachten.

 

#Schreibimpulse

Nimm dir ein Blatt Papier oder dein Tagebuch, ein Notizbuch und beantworte für dich folgende Fragen. Komm dabei ins Spüren und beobachte, was intuitiv, spontan hochkommt. Es geht nicht darum, die Fragen möglichst gut, perfekt, sinnvoll und vollständig zu beantworten, sondern eher darum, was ist dein Gefühl, was ist für dich stimmig?

Wann hast Du zum letzten Mal Zeit mit Dir alleine verbracht – ohne Handy, ohne Internet?

Was hast Du gemacht? Wie Dich dabei gefühlt?

Was ist Dein Sehnsuchtsort? Wo zieht es Dich hin?

 

# Musik, die ich auf meiner kleinen Reise entdeckt habe

Lina Maly, Schön genug, höre hier auf youtube

Alin Coen Band, Wolken, höre hier auf youtube

Alin Coen Band, Was was ich hab, höre hier auf youtube

 

# Restoratives Yoga

Passive Stellungen sind der Gegenpool zu unserem sehr dynamischen und bewegten Lebensstil. Unser Alltag hat meist eine sehr hohe YANG – Qualität, das bedeutet wir sind aktiv, viel im Außen, müssen schnelle Entscheidungen treffen, viel kommunizieren. Wir sind in einem hohen Tempo unterwegs, machen vieles gleichzeitig. Das kann zu Stress führen, der sich bei jedem anders äußert (Kraftlosigkeit, Anfälligkeit für Erkältungen, Schlaflosigkeit, Verdauungsprobleme etc.). Passive Stellungen, auch restorative Haltungen genannt, haben eine ausgleichende YIN – Qualität. Sie entspannen uns, beruhigen und nähren Körper, Seele und Geist.

Wann übe ich restorativ?

  • bei Erschöpfung und Kraftlosigkeit
  • nach einer Krankheit
  • am Ende des Tages
  • wenn ich mir etwas Gutes tun möchte (das war meine Motivation letzten Woche ;-))

Was brauche ich dazu?

  • Hilfsmittel (Decke(n), Kissen, Polster, Blöcke)
  • warmer Raum
  • Ruhe
  • leise, meditative Musik, wenn es dir hilft ruhiger zu werden*
  • Kerzen, Öle

Welchen Effekt haben passive Asanas?

  • Regenerierung (auch nach Krankheit)
  • Entspannen während der Menstruation
  • Atemfunktion verbessern
  • eine innere Haltung von Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut entwickeln
  • langsames Hineinspüren
  • bessere Körperwahrnehmung
  • loslassen, was in uns Härte und Anspannung erzeugt

Worauf muss ich achten?

  • alle Muskeln loslassen und entspannen
  • Wir bleiben eine lange Zeit in den Haltungen (2 – 5 min)

Wenn du in einer Haltung (Asana) nicht loslassen kannst, dann gehe entweder weniger tief in diese Haltung oder hole dir Hilfsmittel, einen Block, eine Decke.

  • Zur Ruhe kommen, das geht einmal, indem wir loslassen, Muskeln entspannen, aber auch Erwartungen, Konzepte, Vorstellungen loslassen.

Schließe die Augen, um besser in die Asana (Haltung) eintauchen zu können. Du kannst jederzeit  früher aus der Haltung kommen.

  • Intensität wählen, dies bedeutet in jede Haltung nur so tief gehen, dass du dich wohl fühlst.

Schließe in diesen Haltungen die Augen. Lasse Deinen Körper mit Schwerkraft sinken. Dadurch bekommt dein Nervensystem weniger Informationen und wird ruhiger. Finde den Zustand, in dem du gleichzeitig passiv und wach sein kannst. Versuche die Dehnungen liebevoll anzunehmen, ohne dagegen anzukämpfen.

Hier findest du eine kurze Restorative Sequenz. clickflows_Restorative Sequenz

Viel Freude beim Ausprobieren! Ich bin gespannt über deine Erfahrungen! Schreibe mir gerne eine eMail an info@musa-muenchen.de.

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